Südseeperlen

Die Königin unter den Perlen, die Südseezuchtperle entsteht unter der Obhut zweier besonderer Arten von Muschel: die silberlippige und die goldlippige Perlenauster („pinctada maxima“). Beide Perlenarten können unter natürlichen Umständen bis zu 30 cm groß werden. Innerhalb von 24 Monaten können die Austern 10 bis 20 Millimeter große Perlen hervorbringen.

Bei der silberlippigen Auster reicht das Farbspektrum bei einer ausgeprägten Südseezuchtperle von Weiß über Silber, Rosé bis hin zu Cremefarben. Die goldlippige Auster entwickelt Farben wie Creme, Gelb bis hin zu Gold. Anhand der Farben kann man die Herkunft der Perlen beurteilen. Weiße Südseeperlen kommen daher bspw. aus Australien. Goldene Südseeperlen stammen aus Indonesien, den Philippinen und Burma. Die Qualität der Südseeperle wird neben den üblichen Faktoren wie Qualität, Größe und Form auch über die Farbe bestimmt. Am wertvollsten sind die nahezu perfekten, Weißen, Rosaweißen und Goldenen Exemplare. Südseeperlen können in einer barocken- bis semibarocken Form auftreten. Besonders selten und sehr begehrt ist die nahezu perfekt vollrunde Form. Da Perlen natürlich wachsen, ist eine exakt runde Form eher unwahrscheinlich, was das Erscheinen einer annähernd perfekten Rundung besonders wertvoll und begehrenswert macht.

N.Kentrup & R.Busse

Sie lesen gerade: Perlenpflege: Veröffentlicht am 15.03.2019 (weiter Informationen finden Sie unter www.harbour-s.com)